{"id":3918,"date":"2012-03-13T21:23:19","date_gmt":"2012-03-13T19:23:19","guid":{"rendered":"http:\/\/realvinylz.net\/?p=3918"},"modified":"2015-11-28T17:35:42","modified_gmt":"2015-11-28T16:35:42","slug":"ars-gratia-artis-part-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/realvinylz.net\/?p=3918","title":{"rendered":"Ars Gratia Artis? &#8211; Part I"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>F\u00fcr einen kreativen Umgang mit Original, Imitation, Copyright und Starsystem<\/p><\/blockquote>\n<p>Originaltext erschienen in <a href=\"http:\/\/www.ventil-verlag.de\/titel\/1368\/testcard-21-ueberleben-pop-und-antipop-in-zeiten-des-weniger\">testcard #21<\/a><\/p>\n<p><p>\nSelber als Autor und Regisseur t\u00e4tig, beobachte ich eine zunehmende Bereitschaft von Kulturproduzent_innen (1) ihre Arbeit f\u00fcr geringe oder gar keine Entlohnung an die Kulturindustrie abzugeben, in der diffusen Hoffnung auf bezahlte Folgeauftr\u00e4ge oder mit dem abstrakten Wunsch \u201esich einen Namen\u201c zu machen. Dabei konkurrieren sie, anstatt sich als Klasse von immateriellen Produzent_innen zu begreifen, um die vermeintlich knappen finanziellen Mittel. Kein Sektor produziert mehr prek\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze als der kulturelle. Die Mehrheit der Kulturproduzent_innen erh\u00e4lt nicht einmal, wie im klassischen Erwerbsleben \u00fcblich, die Lebenshaltungskosten. (2) Laut den <a href=\"http:\/\/www.kuenstlersozialkasse.de\/wDeutsch\/ksk_in_zahlen\/statistik\/durchschnittseinkommenversicherte.php \">Statistiken der K\u00fcnstlersozialkasse<\/a> liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen von Bildenden K\u00fcnstler_innen unter 40 bei 11.160 Euro, das von Musiker_innen bei 9.965 Euro. Autor_innen verdienen mit ca. 14.580 Euro im Jahr noch vergleichsweise gut.<\/p>\n<p>\n\u201eLeider arbeiten viele der 5 Millionen, die von der Kreativindustrie leben, in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen. Zweit- und Drittjobs sind keine Seltenheit, da ein Job zum Leben oft nicht ausreicht. Fehlende Kranken- und Rentenversicherung sind an der Tagesordnung. Arbeitsvertr\u00e4ge sind meist unsicher und viele Kreativschaffende k\u00f6nnen kaum mehr als ein paar Monate im Voraus planen\u201d, sagt die SPD-Besch\u00e4ftigungsexpertin Jutta Steinruck auf ihrer <a href=\"http:\/\/jutta-steinruck.de\/kreativschaffende-sozial-absichern\/744\/\">Homepage<\/a>.<\/p>\n<p>\nAndererseits gibt es eine sehr kleine Gruppe von Kulturproduzent_innen, die extrem hohe Einnahmen erzielt. Dies hat eine ganze Reihe von Gr\u00fcnden, von denen der nicht unwichtigste das in der Kulturindustrie g\u00e4ngige Starsystem und der weitverbreitete Irrglaube ist, dass es darauf ank\u00e4me erst einmal in den eigenen Markennamen zu investieren, bis es sich f\u00fcr die Kulturindustrie lohnt, diesen zu verwerten. Diese beobachtet das nat\u00fcrlich mit wachsendem Vergn\u00fcgen, spart man sich doch so das Marketingbudget und sch\u00f6pft trotzdem den Mehrwert ab. (3)<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<blockquote><p><strong>Das Original<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>\nEine entgrenzte Definition dessen, was ein Original sein soll, ist im Copyright (4) juristisch festgeschrieben. Dieses bildet die Legitimation f\u00fcr die Aneignung des Mehrwerts immaterieller Produkte. Ein Original, vom lateinischen origo (= Ursprung) stammend, ist, so der <a href=\"http:\/\/jrwb.wordpress.com\/tag\/conjectures-on-original-composition\/\">englische Dichter Edward Young<\/a>, das Gegenteil einer Imitation:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eThe mind of a man of Genius is a fertile and pleasant field, (\u2026) it enjoys a perpetual Spring. Of that Spring, Originals are the fairest Flowers: Imitations are of two kinds; one of Nature, one of Authors: The first we call Originals, and confine the term Imitation to the second.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Original ist also immer eine Nachahmung. Die Nachahmung der Natur nennen wir \u201eOriginal\u201c, die Nachahmung anderer K\u00fcnstler \u201eImitation\u201c. Ein traditionelles k\u00fcnstlerisches Original ist stark mit dem Begriff des Genies verkn\u00fcpft, das aus einer unersch\u00f6pflichen Quelle, einem Ursprung sch\u00f6pft:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWer bemerkt, wahrnimmt, schaut, empfindet, denkt, spricht, handelt, bildet, dichtet, singt, schafft, vergleicht, sondert, vereinigt, folgert, ahndet, gibt, nimmt \u2013 als wenn&#8217;s ihm ein Genius, ein Wesen h\u00f6herer Art diktiert und angegeben h\u00e4tte, der hat Genie; als wenn er selbst ein Wesen h\u00f6herer Art w\u00e4re \u2013 ist Genie.\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/imgbase-scd-ulp.u-strasbg.fr\/displayimage.php?pos=-76278\">Johann Caspar Lavater<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Immanuel Kant hat vier Merkmale ausfindig gemacht die dieses Genie kennzeichnen:<\/p>\n<p>\t1. Genie ist als Talent angeboren, kann nicht erlernt werden und hat deshalb Originalit\u00e4t<br \/>\n\t2. Es ist nicht der Nachahmung entsprungen<br \/>\n\t3. Seine Werke kann es nicht wissenschaftlich erkl\u00e4ren, weil es nicht wei\u00df, wie sich ihm die \tIdeen mitteilen<br \/>\n\t4. Die Natur gibt dem Genie die Regeln der sch\u00f6nen Kunst vor. (5)<\/p>\n<p>Diskutiere ich mit Freund_innen \u00fcber die Themen Collage, Sampling oder Appropriation Art scheinen mir diese Definitionen aus dem 18. Jahrhundert immer noch stark verinnerlicht. Die oben genannten und verwandte Kunstformen werden \u2013 wenn man mal ganz ehrlich sein solle \u2013 als sekund\u00e4r und weniger authentisch empfunden. Der \u201eechte\u201c K\u00fcnstler wird parallel dazu als \u201eSch\u00f6pfer\u201c konstruiert, der \u201eweder so entfremdet arbeitet wie der Proletarier, der eben nicht &#8217;sein&#8216; Auto am Flie\u00dfband baut, (\u2026) noch so vampirisch abstrakt wie der Fabrikherr, der seine Sch\u00f6pfung nur durch technokratische Aneignung von Arbeitskraft und Phantasie anderer (\u2026) verwirklicht (\u2026). Nur in der Kunst &#8217;stimmt&#8216; das Verh\u00e4ltnis zwischen Sch\u00f6pfer und Sch\u00f6pfung, (\u2026). \u201c (6)<\/p>\n<p>\nDer s\u00fcdkoreanische Philosoph Byung-Chul Han untersucht dagegen in seinem Buch Shanzhai die Funktion des Originals in der chinesischen Kultur. Das chinesische Wort zhen-ji bedeutet \u201eechte Spur\u201c. Diese Spur \u201e (\u2026) l\u00e4sst kein abgeschlossenes, in sich ruhendes Kunstwerk zu, das eine endg\u00fcltige Form bes\u00e4\u00dfe und sich jeder Ver\u00e4nderung entz\u00f6ge. (\u2026) nicht die endg\u00fcltige Identit\u00e4t, sondern die st\u00e4ndige Wandlung bestimmt die chinesische Idee des Originals.\u201c (7)<br \/>\nDie Re-Kreation eines Originals ist in dieser Definition mit dem Original gleichwertig und keineswegs negativ konnotiert. Vielmehr wird es als Ausgangspunkt f\u00fcr sch\u00f6pferische Transformationen betrachtet: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs wird also ein regelrecht dadaistisches Spiel mit Labels betrieben, das nicht nur Kreativit\u00e4t in Gang setzt, sondern auch eine parodistische oder subversive Wirkung (\u2026) entfaltet.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><p>\nByung-Chul Han erinnert uns an die Grundtugend jeder Philosophie: Vermeintliche Offensichtlichkeiten zu hinterfragen und die Welt mit den Augen eines Wesens zu betrachten das alles neu lernen muss. Sehr oft werden die Begriffe Original und Imitation in den parlamentarischen, \u00f6konomischen oder gesellschaftlichen Diskurs geworfen, um diesen m\u00f6glichst schnell und einseitig zu beenden. Dabei haben wir es meistens mit \u00fcberaus komplizierten, ja widerspr\u00fcchlichen Sachlagen zu tun, die eine genauere Betrachtung verdienen. <\/p>\n<p>\nEin Beispiel: Der Schlagzeuger <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Clyde_Stubblefield \">Clyde Stubblefield<\/a> hat auf der Aufnahme von James Browns \u201eFunky Drummer\u201c gespielt und der entsprechende Part wurde zum meist gesampleten Drumbreak in der Geschichte der Musik.  Der Song \u201eJustify My Love\u201c von Madonna ist einer von Hunderten der ein \u201eFunky Drummer\u201c-Sample verwendet. (8) Clyde Stubblefield hat, abgesehen von seiner Gage, niemals auch nur einen Cent f\u00fcr diesen Umstand bekommen, da James Brown der juristische Urheber ist. Wenn ein(e) Bootlegger_in auf die Idee k\u00e4me \u201eJustify My Love\u201c als Grundlage einer Ver\u00f6ffentlichung, zusammen mit \u2013 sagen wir \u2013 einem Public Enemy-Acappella (9), zu verwenden \u2013 das Schreiben eines Abmahnanwalts w\u00e4re sicher.<\/p>\n<blockquote><p>Die Diskussion um das Copyright ist offenbar weniger eine moralisch-kulturelle Grundsatzfrage als vielmehr eine spitzfindige juristische Causa.<\/p><\/blockquote>\n<p>\nWer sich, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, nicht ausreichend juristisch informiert und absichert, hat schnell das Nachsehen. So sahen sich beispielsweise im Herbst 2009 einige Hobby-DJs <a href=\"http:\/\/mixtapesammelstelle.de\/2009\/09\/24\/in-eigener-sache-abgemahnt\/\">mit Abmahnungen von Sony, Warner und Universal konfrontiert<\/a>, weil sie auf ihren Blogs ein kostenloses Mixtape verlinkt haben. Die Kanzlei Rasch verschickte, mit einem Freibrief der Major Labels versehen, \u00fcberh\u00f6hte Kostennoten, die die meist nicht-kommerziell betriebenen Blogs finanziell in die Knie zwangen. Wenn dann ein eigenst\u00e4ndiges musikalisches Werk, wie z.B. das Album All Day des amerikanischen <a href=\"http:\/\/www.illegal-art.net\/allday\/samples.html \">Mashup-K\u00fcnstlers Girl Talk<\/a>, auf 71 Minuten aus 372 Samples besteht, ist man schnell wieder in der alten Debatte um Original und Imitation. Denn wo h\u00f6rt ein Plagiat auf und wo f\u00e4ngt eine k\u00fcnstlerische Bearbeitung an?<\/p>\n<p>\nDie Frage nach dem unterschiedlichen Wert von Original und Imitation in den verschiedenen kulturellen Auffassungen stellt sich, da das Konzept des (k\u00fcnstlerischen) Originals, und dessen Schutz durch Copyrights, eine wesentliche Funktion in der, u.a. vom US-amerikanischen Soziologen, \u00d6konomen und Publizisten Jeremy Jeremy Rifkin in Access skizzierten, \u201eNeuen \u00d6konomie\u201c \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/realvinylz.net\/?p=3921\">(Fortsetzung in Part II)<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Footnotes:<\/strong><\/p>\n<p>(1) K\u00fcnstler_innen, Musiker_innen, Autor_innen, Filmemacher_innen, Journalist_innen, Kurator_innen, Moderator_innen, Cutter_innen, Schauspieler_innen u.v.m<br \/>\n(2) Und einige K\u00fcnstler, wie z.B. Simon Clayton von The Indelicates, finden das auch gar nicht problematisch: \u201eJa, es w\u00e4re sch\u00f6n von Musik leben zu k\u00f6nnen. Aber ich glaube nicht, dass man das Recht hat, von irgendetwas leben zu k\u00f6nnen. Die ersten hundert Jahre hat man in Amerika von der Tranindustrie gelebt. Menschen haben Wale gejagt und \u00d6l daraus gemacht. Dann wurde Erd\u00f6l gefunden. Da hat auch niemand gesagt: &#8218;Die armen Walf\u00e4nger, die haben doch ein Recht darauf, vom Tran zu leben, wir m\u00fcssen ein Gesetz gegen das Erd\u00f6l erfinden!&#8217;\u201c &#8211; Sonja M\u00fcller: \u201eMusikindustrie heute \u2013 Auferstehung aus Ruinen?\u201c, in OPAK #09 (2011), S. 44<\/em><br \/>\n(3) Nat\u00fcrlich spreche ich hier nicht von einer Verschw\u00f6rung unmoralischer Personen oder Industriezweigen, sondern von strukturellen Entwicklungen. Der Zwang, den die Agent_innen der Kulturindustrie auf die Kulturproduzent_innen aus\u00fcben, erscheint ihnen selbst als Sachzwang. (Vgl. auch den Fetischbegriff bei Marx, Das Kapital \u2013 Band 1 und Theorien \u00fcber den Mehrwert III)<br \/>\n(4) Die Begriffe Copyright, Urheber- und Leistungsschutzrecht und verwandte Rechte werden in diesem Artikel, trotz ihrer international und juristisch unterschiedlichen Bedeutungen und Implikationen, unter dem Begriff Copyright subsumiert. Der zu besprechende Gegenstand ist hinreichend abstrakt um f\u00fcr den jeweiligen Einzelfall herleitbar zu sein.<br \/>\n(5) Paraphrasiert nach: Immanuel Kant: Werke in zw\u00f6lf B\u00e4nden. Band 10, Frankfurt am Main 1977, S. 242 f.<br \/>\n(6) Georg See\u00dflen: \u201eDas 7.000.000-Dollar Mi\u00dfverst\u00e4ndnis\u201c, in konkret 8\/2011, S. 43<br \/>\n(7) Byung-Chul Han: Shanzai \u2013 Dekonstruktion auf Chinesisch. Berlin: Merve 2011, S. 19 f.<br \/>\n(8) Madonna war sich andererseits nicht zu bl\u00f6d manipulierte Versionen ihres Albums \u201eAmerican Life\u201c in P2P-Netzwerke einzuspeisen und ihre Fans mit \u201eWhat the fuck do you think you&#8217;re doing?\u201c <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/0,1518,246649,00.html\">zu beschimpfen<\/a>.<br \/>\n(9) Public Enemy haben den  \u201eFunky Drummer\u201c mehrmals in einem in vielfacher Hinsicht zwingenderen \u00e4sthetischen Zusammenhang gesamplet.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/sampling+\/1.0\/\">CC-Sampling Plus 1.0<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr einen kreativen Umgang mit Original, Imitation, Copyright und Starsystem Originaltext erschienen in testcard #21 Selber als Autor und Regisseur t\u00e4tig, beobachte ich eine zunehmende Bereitschaft von Kulturproduzent_innen (1) ihre Arbeit f\u00fcr geringe oder gar keine Entlohnung an die Kulturindustrie abzugeben, in der diffusen Hoffnung auf bezahlte Folgeauftr\u00e4ge oder mit dem abstrakten Wunsch \u201esich einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1940,21,26],"tags":[1781,1780],"class_list":["post-3918","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-essay","category-politik","category-theorie","tag-ars-gratia-artis","tag-testcard"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3918"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3918\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7355,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3918\/revisions\/7355"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/realvinylz.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}