{"id":4777,"date":"2006-05-05T13:21:28","date_gmt":"2006-05-05T11:21:28","guid":{"rendered":"http:\/\/realvinylz.net\/?p=4777"},"modified":"2015-06-07T16:13:24","modified_gmt":"2015-06-07T14:13:24","slug":"marokko-2006-tag-9-bis-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/realvinylz.net\/?p=4777","title":{"rendered":"Von K\u00f6ln nach Merzouga (und zur\u00fcck) &#8211; Tag 9 bis 13"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tag 9<\/strong><\/p>\n<p>Stefan und Guido haben die Medina von <strong>F\u00e8s<\/strong> \u00fcberlebt und kommen im Dunklen auf unserem Campingplatz zur\u00fcck, obwohl ich Stefan per Handschlag an einen kleinen Jungen verkauft habe &#8230;<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag brechen wir Richtung <strong>Ifrane<\/strong> bzw. <strong>Azrou<\/strong> auf, wo man die gr\u00f6sste Zeder der Welt und die H\u00f6hlen der Bruderschaft der Sidi Abdesallam besuchen kann, die angeblich alle direkte Vorfahren von Mohammed dem Propheten sind. Bei den &#8222;H\u00f6hlen&#8220; angekommen treffen wir nur einen \u00e4lteren Mann dessen Franz\u00f6sisch jeder Beschreibung spottet. <\/p>\n<blockquote><p>Er sagt eine Nacht in seinem Hotel kostet &#8222;cinquante plus&#8220; Dirham und f\u00fchrt uns in einen verlotterten Stall unter dem sich tats\u00e4chlich eine H\u00f6hle befindet. Auf meine Frage wieviele es von den H\u00f6hlen gibt, antwortet er: &#8222;cinquante plus&#8220;.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dann l\u00e4dt er uns zum &#8222;Whisky Berber&#8220; (Pfefferminztee) ein und berichtet auf meine Fragen, dass er ein stolzer Berber sei und seine Pension &#8222;cinquante plus&#8220; Millionen Dirham gekostet hat. Die Berber g\u00e4be es schon vor dem Einfall der R\u00f6mer vor &#8222;cinquante plus&#8220; tausend Jahren. Sein j\u00fcngster Sohn taucht auf und guckt in einer Mordslautst\u00e4rke japanische Mangas, was die Kommunikation nicht gerade einfacher macht. Als wir uns gerade wegkomplimentieren wollen, tauchen mehrere andere Berber auf, die mir mitteilen, dass Abdullah gleich kommen w\u00fcrde, worauf wir ja so gar nicht gewartet haben. Abdullah erscheint dann auch und mit ihm ein fetter reicher Marokkaner aus Meknes mit seinen beiden Schicksen. Die M\u00e4dels flirten hemmungslos mit uns und der Dicke tr\u00e4gt hektoliterweise Wein und marokkanisches Bier auf, wobei er dauernd seinen Lancia-Schl\u00fcssel wedeln l\u00e4sst. <\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-4777 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2299-marokko-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2298-marokko-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2297-marokko-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<blockquote><p>Nach einem Bier fragt er uns ob wir mit einem der M\u00e4dels ins Bett gehen wollen oder wir haben seine Gesten v\u00f6llig falsch gedeutet. Alle lachen! Unser Verdacht, dass hier irgendwas nicht stimmt, erh\u00e4rtet sich und wir stehen auf und versuchen zu gehen.<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><br \/>\nDie eine der beiden Berbersch\u00f6nheiten will Guido noch ein Foto von sich zustecken, der lehnt aber dankend ab, er sei gl\u00fccklich vergeben.<br \/>\nIrgendwas schien in dem &#8222;Whisky Berber&#8220; drin gewesen zu sein, denn ziemlich aufgedreht fahren wir weiter nach Azrou zur angeblich gr\u00f6\u00dften Zeder der Welt und einer Makakenaffen-Population. Es d\u00e4mmert schon, als wir dort ankommen und wir treffen nur noch zwei Fossilienverk\u00e4ufer-Berber an. Guido springt aus dem Auto und stellt sich an die Zeder und der eine Berber erz\u00e4hlt, dass die Zeder 800 Jahre alt sei.<br \/>\nGuido: &#8222;Ja, aber am Arsch&#8230; da hat doch einer drangepisst&#8230;. dr\u00fcsches Dingen&#8230; warum schreibt denn die Erika dass nicht in den Reisef\u00fchrer? &#8230; Und wo sind denn die Makaken? &#8230; Auch am Arsch, oder wat? &#8230; Kann ich mal da draufklettern? &#8230; Ne? &#8230; Warum nicht? Holy, oder wat?&#8220;<br \/>\nAuf dieses Stichwort hin springe ich aus dem Bus und versuchen auf die Zeder raufzuklettern &#8230; der eine Berber bringt mir eine Leiter und ich sitze rittlings auf der Zeder &#8230; Er nimmt die Leiter weg und ruft: &#8222;100 Dirham&#8220;, aber wohl eher zum Spa\u00df &#8230;<br \/>\nSie erlauben uns unser Nachtlager aufzuschlagen und wir laden sie zum Grillen ein. Sie wissen erstaunlich viel \u00fcber Deutschland und Europa und erz\u00e4hlen uns, dass die Berber schon seit \u00fcber 5000 Jahren den Maghreb bev\u00f6lkern und die Araber im zweiten Weltkrieg Marokko an die Franzosen verkaufen wollten und die Berber Widerstandsk\u00e4mpfer waren. Jetzt g\u00e4be es 75% Berber in Marokko aber die 25% Araber regieren sie &#8230; Irgenwann verabschieden sie sich in ihre Verkaufst\u00e4nde um dort zu \u00fcbernachten und Stefan verabschiedet sich in den Wald zu den Makaken.<\/p>\n<p><strong>Tag 10 bis 12<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem durchfallgeplagten Stefan geht es weiter \u00fcber den mittleren und hohen Atlas Richtung Errachidia und zur <strong>Source Bleu de Meski<\/strong>. Guidos Theorie, dass Afrika geografisch gesehen erst hinter dem Atlasgebirge anf\u00e4ngt, wird insofern bekr\u00e4ftigt, als das die Menschen hier eindeutig afrikanischer aussehen, als der gemeine Marokkaner. Wir kommen uns vor wie ein UN-Transporter mit dem 39\u00b0 Fieber-Stefan hinten im Bus. Dieser erlebt die Ankunft in der Source Bleu wohl auch nur im Fieberrausch und Guido und ich erkunden egoistisch das Terrain. Eine wundervolle Oase, eine riesige verfallen Kasbah und eine in Steintreppen eingefasste Quelle zum Baden &#8230;<br \/>\nUnd: Mohammed &#8230;<\/p>\n<p>Er l\u00e4dt uns zum &#8222;Whisky Berber&#8220; ein und Guido geht sofort mit. Ich beschliesse zu warten, doch als er nicht wieder auftaucht, gehe ich in das &#8222;Depot des Nomades&#8220; um nach ihm zu sehen &#8230; Dort sitzt Guido schon mit zerknirschter Miene inmitten von: Teppichen!<\/p>\n<blockquote><p>Mohammed holt eine Trommel, klopft ein paar Rhythmen und bringt uns seinen Tee, mit dem Hinweis, er mache ein bischen Schubidubi im Kopf. Nachdem wir ihn getrunken haben, beobachtet er uns, wie wir immer alberner und alberner werden und f\u00fchrt dann seine Teppich-Show vor.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich rette mich ganz schnell mit einem kleine Portemonnaie f\u00fcr dass ich mich interessiere und Guido muss sich f\u00fcr einen Teppich entscheiden, wenn er Mohammed nicht beleidigen will. Er begeht den Fehler einen sch\u00f6n zu finden und hat nach wilder Handelei einen angeblichen 210 Euro Teppich f\u00fcr 40 gekauft. Ich lache mich tot und \u00fcberlege mir eine Preis f\u00fcr mein Portemonnaie &#8230; Als Mohammed mich fragt, sage ich &#8222;500 Dirham&#8220; (50 Euro!) und er grinst und schl\u00e4gt ein. Nach circa einer Minute wird mir klar, was ich da gesagt habe und ich werde bleich im Gesicht: 50 Euro f\u00fcr ein olles Portemonnaie &#8230; Jetzt lacht Guido sich schlapp, aber Mohammed bleibt fair und gibt mir das Dingen f\u00fcr 50 Dirham &#8230; Berauscht vom Whisky Berber ziehen wir ab, zischen ein paar Dosen Heineken auf dem Dach einer Baracke und schauen uns den Sonenuntergang an.<\/p>\n<blockquote><p>Nach einem Bad in der Source Bleu werde ich wie auf Kommando auch fiebrig und wir verbringen einen grauenhaften Tag im Sandsturm und Fieberwahn zu zweit im Lazarett-Bus.<\/p><\/blockquote>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag geht es mir wieder gut und Stefan auch etwas besser und da uns ein Leipziger Systemingenieur vom MDR, Mohammed und die Kamel-Aus-Palmenbl\u00e4ttern-faltenden Kinder auf den Sack gehen, beschliessen wir Richtung <strong>Erfoud<\/strong> \u2013 <strong>Rissani<\/strong> weiterzufahren um die Erg Chebbi zu besichtigen.<\/p>\n<p><strong>Tag 13<\/strong><\/p>\n<p>Heute ist mir etwas \u00fcber unsere Gruppe klargeworden: Nach meinem Selbststudium der Quantenphysik gelingt mir jetzt eine Beschreibung durch den quantenmechanischen Formalismus. <\/p>\n<blockquote><p>Wir drei verhalten uns wie verschr\u00e4nkte Quantenobjekte die sich in einem unbestimmten Zustand befinden: Keiner will was, allen ist alles egal. Sobald man jedoch eine Messung des Spins vornimmt &#8211; z.B. die Frage: &#8222;Wohin fahren wir?&#8220; &#8211; und einer seine Meinung sagt, \u00e4ndern die beiden anderen ihren Spin in die entgegengesetzte Richtung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Danach fallen allen in den unbestimmten Zustand zur\u00fcck und bei der n\u00e4chsten Messung &#8211; &#8222;Wohin denn jetzt?&#8220; &#8211; kann alles ganz anders sein. Sicher ist nur, dass mindestens ein Teilchen &#8211; z.B. Stefan &#8211; einen entgegengesetzten Spin hat. Wie man sich vielleicht denken kann, macht das die Entscheidungsfindung recht schwer &#8230;<br \/>\nNachdem wir gestern doch noch bis Merzouga &#8211; an den Rand der W\u00fcste &#8211; gefahren sind und unterwegs ausstiegen und &#8222;Erg Chebbi!&#8220; in die W\u00fcste riefen, um den W\u00fcstend\u00e4mon zu bes\u00e4nftigen, entdeckte Guido die Sch\u00f6nheit Marokkos. Beim 25ten Fossilien-\/Mineralienladen brach es aus ihm heraus: &#8222;O guck mal! Ein Fossilienladen&#8230; Sch\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6n!&#8220; und das ab jetzt jedes Mal. <\/p>\n<p>In Merzouga nahmen wir uns den Parkplatz einer netten Kasbah &#8211; die Auberge &#8222;Le Pyramide&#8220; &#8211; mit nettem, unaufdringlichem Personal. Eine \u00dcbernachtung: 20 Dirham &#8211; 1,80 Euro&#8230;! Die Tour mit einem 4&#215;4 durch die W\u00fcste war dafuer sauteuer: ca. 100 Euro !!! Unterwegs in der Erg Chebbi &#8211; was soviel heisst wie: D\u00fcne in der Steinw\u00fcste &#8211; sahen wir Maskara-Minen, wo aus Steinen das teure Maskara-Pigment gewonnen wurde &#8211; der metrosexuelle H\u00f6hepunkt unserer Reise! Die Mineralienarbeiter sahen jedoch nicht wirklich metrosexuell aus, sondern schuften vielmehr schwer &#8211; f\u00fcr 100 Dirham am Tag &#8211; in der prallen Sonne und im Staub. <\/p>\n<blockquote><p>Die Kinder die mit ihren Lockenk\u00f6pfchen und Kleidchen mitten in der W\u00fcste stehen und einem Fossilien oder Palmwedelkamele entgegenstrecken, k\u00f6nnen einem das Herz zerreissen, aber jedem etwas geben ist unm\u00f6glich.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mitten in der W\u00fcste sagt Guido dann zum Fahrer: &#8222;Mach mal Mc Drive!&#8220; und zeigt auf ein Berberh\u00fcttchen. Der Fahrer versteht nur: &#8222;Make Drive!&#8220; und f\u00e4hrt auf die H\u00fctte zu. Als Guido ihm erkl\u00e4rt, er wolle drei Cheeseburger, Fritten und ne Coke, findet das der Fahrer meines Erachtens gar nicht sehr lustig&#8230; Als dann aber sp\u00e4ter eine europ\u00e4ische Blondine in einem Caf\u00e9 auftaucht, hupen und flirten sie wieder wie bescheuert und erz\u00e4hlen uns, als die Dame hilfesuchend zu mir blickt, das sei eine Marokkanerin, bei der d\u00fcrften wir nicht und fragen etwas sp\u00e4ter ob wir Pr\u00e4servative h\u00e4tten. Etwas widerspr\u00fcchliche Logik, wie ich finde &#8230;<\/p>\n<p>Abends sind wir mit einer Flasche Wein in die W\u00fcste gegangen, um von einer D\u00fcne aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Ein Berber &#8211; un homme bleu &#8211; schliesst sich uns schweigend an, und wir wandern zu viert durch die W\u00fcste. <\/p>\n<blockquote><p>Wie sich sp\u00e4ter herausstellt, heisst er Omar, kennt das Konzept des Nachnamens nicht, will auch etwas Wein und bietet uns zum Abschied noch halbherzig Fossillien an.<\/p><\/blockquote>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-4777 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2300-merzouga-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2302-erg_chebbi-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Mit einem Blick auf die &#8211; mit Milit\u00e4r gespickte &#8211; geschlossen Grenze nach Algerien, die durch ein Gebirge verl\u00e4uft, trinken wir unseren Wein. In der Auberge gibt es dann noch gebratenes Fleisch am Spiess, Fritten, Salat und Melonen satt und das soll es dann auch erstmal wieder gewesen sein. Inschallah!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 9 Stefan und Guido haben die Medina von F\u00e8s \u00fcberlebt und kommen im Dunklen auf unserem Campingplatz zur\u00fcck, obwohl ich Stefan per Handschlag an einen kleinen Jungen verkauft habe &#8230; Am n\u00e4chsten Tag brechen wir Richtung Ifrane bzw. 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