{"id":4794,"date":"2006-05-15T00:20:46","date_gmt":"2006-05-14T22:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/realvinylz.net\/?p=4794"},"modified":"2015-06-07T16:15:38","modified_gmt":"2015-06-07T14:15:38","slug":"marokko-2006-tag-19-bis-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/realvinylz.net\/?p=4794","title":{"rendered":"Von K\u00f6ln nach Merzouga (und zur\u00fcck) &#8211; Tag 19 bis 24"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tag 19<\/strong><\/p>\n<p>Aus gegebenem Anlasss m\u00f6chte ich darauf hinweisen, das wir im Grossen und Ganzen von der marokkanischen Bev\u00f6lkerung stets sehr nett und herzlich empfangen werden. Die vielen Schilderungen absurder Schlepp- und Neppsituationen sind wohl der Tendenz des Menschen geschuldet negative Erinnerungen und Erlebnisse st\u00e4rker zu betonen. Ich hatte nie Gelegenheit als Fremder in Deutschland unterwegs zu sein und denke marokkanischen Besuchern d\u00fcrfte \u00e4hnlicher Scheiss (nur eben typisch deutsch) passiert sein. Wenn ich vom Marokkaner an sich schreibe, meine ich dies stets scherzhaft und bin mir wohl bewusst, dass es sich bei den Filous um eine verschlagene  wenn auch eine sehr laute und aufdringliche &#8211; Minderheit handelt.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Sidi Ifni<\/strong> entpuppte sich am Ende als eine Art Stephen-King-Stadt, aus der nur schwer zu entkommen war. Als ehemals spanische Enklave, die in den Sechzigern Hals \u00fcber Kopf von den Spaniern verlassen wurde &#8211; ohne deren Hunde wohlgemerkt &#8211; lassen die Marokkaner ganze Stadtteile anscheinend ungenutzt. Sie wirken irgendwie entfremdet und fehl am Platze.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zudem erleiden einzelne Marokkaner eine extrem facettenreiche Biografie aufgrund von senk\u00fcndlich sich ereignenden Fluktuationen auf dem Arbeitsmarkt. Ein Beispiel:<\/p>\n<p>\nEin recht gut gekleideter junger Marokkaner stellt sich uns ungefragt als Englischlehrer vor, der ein wenig sprechen \u00fcben mochte. Auf dem Weg zu einem von ihm empfohlenen Restaurant hat sich auf Nachfrage seine Berufung ge\u00e4ndert und er betreibt nun ein altruistisches Museum f\u00fcr W\u00fcsten- und Nomadenkunst, wo ein leckerer Tee auf uns warten soll. Nein, danke! Sp\u00e4ter am Abend hat er den selbstlosen Museumsbetrieb satt und auf Teppich- und Mineralienverkaufer umgesattelt &#8211; wohl ehemalige Exponate &#8230; Auf strenge Nachfrage bezeichnet er uns als Kulturbanause und Pauschaltouristen, die sich einen Dreck um die marokkanische Kultur k\u00fcmmern. Aber ein guter Freund will er bleiben und eine L\u00fcge sei das alles nicht gewesen, vielmehr Anschauungspunkte ein und derselben Wahrheit.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Auf dem Weg nach Fort Bou Jerif fahren wir durch ein St\u00e4dtchen namens <strong>Guelmim<\/strong>, wo uns ein unaufdringlicher Herr eine nette Herberge empfiehlt. Sp\u00e4ter am Abend sollte dieser Mann uns laut schreiend mit einem gekaperten Mofa durch halb Guelmim jagen: eine Unterbelegung des Hotels?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Strasse zum Fort Bou Jerif ist eine neun Kilometer lange Sandpiste die uns endg\u00fcltig den Wunsch austrieb in die Westsahara bis nach Dakhla einzudringen. Der ganze Bus voll Sand, die Augen, die Nase, der Herd, die Klamotten &#8230; Alles! Am Rand der Piste ein schlafender Marokkaner mit einem H\u00e4ufchen Sand. Als er uns kommen sieht, beginnt er mit eifrigen Spatenstichen ein Loch auszubessern. F\u00fcr die Instandhaltung der Piste, argumentiert er, m\u00fcsse jeder seinen Obulus lassen. 5 Dirham! Auf der R\u00fcckfahrt sehen wir ihn an derselben Stelle angestrengt in die W\u00fcste blicken, offenbar auf der Suche nach weiteren Schlagl\u00f6chern.<\/p>\n<p>Das <strong>Fort Bou Jerif<\/strong> ist relativ verfallen, gibt aber eine gute Kulisse fuer ein bisschen Soldat spielen ab. Neben dem eigentlichen Fort hat ein franz\u00f6sisches Paar ein Disney-m\u00e4ssiges, zweites Fort errichtet, in dem man in Nomadenzelten \u00fcbernachten kann. Kurzer Abstecher zum <strong>Plage Blanche<\/strong>, der Gelb ist und in der nebligen Suppe steckend gerade jetzt kein sch\u00f6nes Bild abgibt. Dieser Strand sollte den s\u00fcdlichsten Teil unserer Marokkoreise markieren. Abends machten wir uns auf den Weg nach <strong>Essaouira<\/strong>, wo wir hoffen ein wenig surfen zu k\u00f6nnen. Zwischen <strong>Guelmim<\/strong> und <strong>Tiznit<\/strong> nehmen wir einen Anhalter aus der Tschechischen Republik mit, der au\u00dfer tschechisch keine Sprache richtig kann, aber wohl aufgrund einer sehr wild aussehenden astrologischen Karte nach Bolivien unterwegs ist. Unserer Ansicht nach haben ihn die Marokkaner aus <strong>Layoune<\/strong> weggeschickt, von wo aus er \u00fcber den Atlantik schiffen wollte. Ein schnell hervorgekramter Keksdosendeckel zeigt uns sein n\u00e4chstes Ziel: Ein Containerschiff aus Amsterdam nach Bolivien. Viel Gl\u00fcck lieber Unbekannter und schlaf lieber nicht soviel am Strassenrand &#8230;<\/p>\n<p><strong>Tag 20 und 21<\/strong><\/p>\n<p>Ich musste wohl erst nach Marokko fahren um die Bedeutung der Europ\u00e4ischen Union zu erahnen bzw. die enormen Vorteile wahrzunehmen, die wir hier genie\u00dfen. Die Landbev\u00f6lkerung und besonders die Kinder hier sind darauf trainiert blitzschnell den Sternenkranz auf blauem Grund &#8211; ein Indiz f\u00fcr Geld und Wohlstand &#8211; auf unserem Nummernschild zu ersp\u00e4hen. Die Geschickteren wissen auch noch das L\u00e4nderk\u00fcrzel zu deuten und das richtige Sprachprogramm zu w\u00e4hlen. Auf dem Lande ist Winkeroutine angesagt, was nicht unbedingt nur freundliches &#8222;Hallo!&#8220; bedeutet, sondern auch soviel wie &#8222;Anhalten&#8220; und &#8222;Donnez moi une ballon!&#8220;&#8230; Wenn eine Weile lang kein Auto angehalten hat, wird dann auch schonmal ein Stein geworfen. Darauf reagieren wir nun wieder: European Style! Vollbremsung, Guido springt aus dem Bus, schnappt sich einen Stein, hinterhergewetzt&#8230; Die Kinder \u00fcberschlagen sich beim Weg den Abhang runter und einer verliert seine Schuhe. Die werden flugs auf einen Felsen geworfen und das d\u00fcrfte den Bengeln eine Lehre gewesen sein.<br \/>\nDie spanischen Rastatypen, die wir sporadisch an neuralgischen Punkten unserer Reise trafen und die zuf\u00e4llig hinter uns fuhren, reagieren mit beif\u00e4lligem Grinsen.<br \/>\nEssaouira ist ein sch\u00f6nes Fischerst\u00e4dtchen, das aufgrund des starken Atlantikwindes ein Paradies f\u00fcr Windsurfer ist. Leider auch nur f\u00fcr die, da der Wind alle anderen Strandaktivit\u00e4ten zu einer Tortur macht. <\/p>\n<blockquote><p>In der Stadt traf ich ein paar junge Marokkaner, die erst ganz cool zu sein schienen, so dass ich ihnen die Story von dem omin\u00f6sen Berbertee aus der <strong>Source Bleu de Meski<\/strong> erz\u00e4hle. Nat\u00fcrlich wissen sie was das war und wollen mir nun zu Wucherpreisen Pavot &#8211; Schlaf- oder Klatschmohn &#8211; andrehen, das uns einen angenehmen Rausch bescheren soll. Der Patron des Ladens sei nicht da und daher Special Price: 5 Dirham pro Gramm. <\/p><\/blockquote>\n<p>Die Mohnkapseln sehen eher dr\u00f6ge aus und ich bin froh als Guido und Stefan mich wegziehen. Der Marokkaner schreit mir hinterher, dass meine Freunde nicht gut f\u00fcr mich seien und ich solle ihm vertrauen und in seinem Laden sch\u00f6n gem\u00fctlich Pavot trinken&#8230; Au revoir, mon ami!<\/p>\n<p>Was uns allen ziemlich auf den Zeiger geht ist die allgegenw\u00e4rtige sexuelle Anspannung. Vierzehnj\u00e4hrige M\u00e4dchen schreien und pfeifen uns am Strand hinterher und wir versuchen sie zu ignorieren. Trotzdem schauen uns \u00e4ltere Marokkaner d\u00fcster an. Frauen in den Zwanzigern schauen betont weg oder scannen uns verstohlen von oben bis unten ab &#8211; oft mit ihrem Mann am Arm. Auch unangenehm. In d\u00fcsteren Gassen sieht man junge Frauen die sich versch\u00fcchtert umsehen, um nach genauer Absicherung ihrem Liebsten einen Wangenkuss zu geben. In den d\u00fcsteren Stadtmauern bei den Kanonen sitzen vereinzelt M\u00e4dchen im Dunklen, um die sich ein paar Jungen scharen, ein paar erwischen wir beim Klebstoff schn\u00fcffeln. Geht mich alles nicht an, diese spezielle Form von Kultur, aber wir f\u00fchlen uns so nicht wohl, sehnen uns nach nat\u00fcrlichem und ungezwungenen Umgang mit dem weiblichen Geschlecht und testen morgen nochmal Marrakesch aus, bevor wir vermutlich die letzten paar Tage unseres Trips in Spanien verbringen werden. &#8222;Ob wohl der verr\u00fcckte Astrologie-Tscheche schon den Kontinent verlassen hat?&#8220;, frage ich mich beim abendlichen Blick auf unsere Tourenkarte &#8230;<\/p>\n<p><strong>Tag 22<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>In Essaouira soll nach Auskunft eines Homme Bleu die unsterbliche Asche von Jimi Hendrix lagern und Yussuf Islam aka Cat Stevens hat hier auch sein spirituelles Zuhause gefunden. Unsere Erleuchtung, so der Kameltreiber, w\u00fcrde uns bei einem bekifften Ritt auf den Kamelen auch ereilen und in klaren N\u00e4chten weht des Nachtes sogar ein Gitarrenriff her\u00fcber &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf dem Weg nach Marrakesch machen wir eine Gestalt am Wegesrand aus, einen Traveller mit Riesenrucksack &#8230; Der Tcheche? Jawohl! Haben wir irgendwie alle kein Bock drauf, ducken uns und geben Gas. M\u00f6gen die Sterne ihn nach Amsterdam bzw. Bolivien begleiten.<br \/>\nAuf halber Strecke entfacht ein kurzer Eklat zwischen mir und Guido, die sogenannte Walser-Friedmann-M\u00f6llemann-Spiegel-Aff\u00e4re, anl\u00e4sslich des Todes von Paul Spiegel, den wir der Zeitung entnehmen. Nach kurzem Angekeife &#8211; Arabian Style &#8211; beruhigen sich die Reservoir Dogs wieder und die Fahrt kann weitergehen.<br \/>\nIn Marrakesch steuern wir sofort den &#8222;Platz der Gek\u00f6pften&#8220; an, auf dem Feuerschlucker, Schlangenbeschw\u00f6rer, Wasserverkaufer und M\u00e4rchenerz\u00e4hler ihr Tagewerk betreiben. Zumindest was &#8222;M\u00e4rchenerz\u00e4hler&#8220; angeht, habe ich pers\u00f6nlich aber schon genug gesehen. Wir nehmen uns ein m\u00e4ssig bis sch\u00e4biges Hotelzimmer mit gelegentlichem Kakerlakenaufkommen und eigenem Zimmermaedchen, das st\u00e4ndig unsere W\u00e4sche machen will. Hier scheint auch die Damenwelt wieder in Ordnung, angeregt von den vielen TouristInnen laufen hier auch viele s\u00e4kulare MarokkanerInnen rum. Nach einem abenteuerlichen Essen auf dem &#8222;Platz der Gek\u00f6pften&#8220;, bei dem mir ein Junge aus dem Augenwinkel eine Holzschlange IN DEN NACKEN BEISSEN l\u00e4sst, versuchen wir das Nachtleben Marrakeschs zu finden. Es gibt einige eklige Touri-Dissen und nach verzweifelter Suche lassen wir uns in einer Cuba-Bar nieder, in der die Bierpreise im Laufe des Abends von 40 auf fast 50 Dirham f\u00fcr ein kleines 0,33er steigen. <\/p>\n<blockquote><p>Hier laufen ein paar Jessica-Alba-Look-A-Likes rum, die unseren Hormonhaushalt etwas durcheinanderwirbeln, zumal sie uns unverbl\u00fcmt interessiert mustern. Nun bin ich kein Idiot und habe ja auch Jessica Alba schon von Angesicht zu Angesicht verkabeln d\u00fcrfen &#8211; damals bei VIVA &#8211; und weiss wie einen Frauen dieses Kalibers anschauen: N\u00e4mlich gar nicht!<\/p><\/blockquote>\n<p>Das und die Tatsache, dass sie mit einigen ekligen S\u00e4cken an der Theke sitzen, lassen meine Alarmglocken schrillen. Nachtleben also auch hier nur von peinlichem Animateurgehabe bis ekligem Anmachschuppen m\u00f6glich. Zumindest f\u00fcr uns ortsunkundige Gestalten. Ein letzter wehm\u00fctiger Blick auf Jessica und dann auf dem Weg nach Hause, woGuidoeinen Schwulenstrich auszumachen meint.<\/p>\n<p><strong>Tag 23 und 24<\/strong><\/p>\n<p>Marrakesch ist irgendwie zu einem rauschhaften Traum verwischt in meiner Erinnerung, deshalb kann ich nur lose assozierte Fetzen wiedergeben, die einen unterschiedlichen Wahrheits- bzw. Wahrscheinlichkeits gehalt haben. Was real und was Traum war, vermag ich nur noch schwer zu unterscheiden &#8230;<br \/>\nBei McDonalds sehe ich &#8211; ohne \u00dcbertreibung &#8211; die beiden sch\u00f6nsten Frauen die ich jemals ausserhalb einer Leinwand bzw. eines Fernsehers gesehen habe. Leider wissen die beiden genau um ihre Sch\u00f6nheit und beachten uns &#8211; im Gegensatz zu 80% der \u00fcbrigen Damenwelt &#8211; nicht gross.<br \/>\nDie Muezzins die zum Gebet rufen, tun dies keinesfalls direkt, sondern \u00fcber klirrende graue Lautsprecher die an der Moschee angebracht sind. <\/p>\n<blockquote><p>Ob der Muezzin sich die M\u00fche selber macht, unten in ein Mikrofon zu br\u00fcllen oder es nicht auch ein Tonband tut, fragen Stefan und ich uns um zwei Uhr nachts auf unserer Terrasse. Die Frage beantwortet sich instantan, als man \u00fcber die Lautsprecheranlage der Moschee das einbuchen eines Handys ins Netz h\u00f6rt: Takatak-Takatak-Takatak. Jeder der ein Handy neben der Stereoanlage liegen hatte, kennt das Ger\u00e4usch wohl. Da hat der Muezzin wohl eine SMS bekommen &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Nicht schlimm, Muezzins sind n\u00e4mlich keinesfalls Geistliche, sondern geh\u00f6ren zum Personal der Moschee. Sowat wie ne K\u00fcster in K\u00f6lle.<\/p>\n<p>Aus Frust und gegen die Kakerlaken habe ich mir einen kleinen Billardtisch und einen Soldaten gekauft, der \u00fcber den Hotelboden krabbelt und in irrsinniger Lautst\u00e4rke br\u00fcllt.: DROP THE GUN! &#8211; FIRE! &#8211; FIRE! &#8211; DONT MOVE! Guido hat sich aus einem Deospray und unserem Gasanz\u00fcnder eine Art Flammenwerfer gebaut und jagt die M\u00fccken, die ihn so plagen. Von Au\u00dfen sieht man immer wieder rote Flammenst\u00f6sse durch die verkleisterten Fenster, der Flammenwerfer faucht und unser G.I.Joe br\u00fcllt FIRE! &#8211; FIRE! &#8230; Vietnam kann nicht schlimmer gewesen sein.<\/p>\n<p>Auf meinem Rundgang im Innenhof entdecke ich ein v\u00f6llig ausgebranntes Zimmer, vor dem ein Opa sitzt, der auf einem riesigen Kaugummi kaut. &#8222;Irgendwie cool&#8220;, denke ich, bis mir auf\u00e4llt, das der alte Zausel an seinem Gebiss rumlutscht und die Z\u00e4hne immer wieder aus seinem Mund rausschiebt. Von Zeit zu Zeit schmeisst er einige brennbare Gegenst\u00e4nde in das Zimmer. Als mir die Korrelation zwischen warmen Wasser in der Dusche und dem brennenden Zimmer auff\u00e4llt, entschl\u00fcssele ich das Prinzip der umgekehrten marokkanischen Fussbodenheizung. <\/p>\n<blockquote><p>Statt wie bei uns die Keramikfliesen mit Wasserrohren von unten zu erhitzen, setzen die Hoteliers ein ganzes Zimmer in Brand und \u00fcber dem Zimmer verlaufen Rohre mit kaltem Wasser, die sich an der Decke aufheizen. Der Wirkungsgrad muss l\u00e4cherlich sein.<\/p><\/blockquote>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-4794 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2312-adac-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2311-marokko-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/realvinylz.net\/wp-content\/uploads\/2309-marrakesch-bla-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Leider m\u00fcssen wir auch Marrakesch irgendwann verlassen und brettern auf der ultralangweiligen Autobahn von Casablanca \u00fcber Rabat nach Tanger. Tanger ist jetzt irgendwie doch ganz sch\u00f6n, wenn man von dem chaotischen F\u00e4hrhafen absieht und als wir einen malerischen Campingplatz an einer Felsk\u00fcste entdecken, \u00e4rgern wir uns, dass wir auf der Hinfahrt Tanger so panisch verlassen haben. Dank Interzone und Pendelarbeitern herrscht in Tanger eine lebendige und spannende Atmosph\u00e4re. Der richtige Ausklang f\u00fcr unserern Marokkotrip &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 19 Aus gegebenem Anlasss m\u00f6chte ich darauf hinweisen, das wir im Grossen und Ganzen von der marokkanischen Bev\u00f6lkerung stets sehr nett und herzlich empfangen werden. Die vielen Schilderungen absurder Schlepp- und Neppsituationen sind wohl der Tendenz des Menschen geschuldet negative Erinnerungen und Erlebnisse st\u00e4rker zu betonen. 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