Tall Black Guy is one of my favourite producers/beat makers.

So says MzRizk and so say I … Tall Black Guy war schon unser Artist of The Month im März 2012 und umso erfreuter bin ich über den Querschnitt seiner Produktionen den MzRizk aus Melbourne anlässlich TBGs Australien-Tour gemixt hat.

I hope you enjoy this mix of TBG flips, beats, blaps and edits …

Tracklist:

I Used To Love H.E.R (Tall Black Guy Remix) – Common
You Ain’t The One (Tall Black Guy Remix) – Charlie Johnson’s Paradise Ten Orchestra
What’s Good (I Feel Good Flip Up By TBG) – James Brown
I Don’t Want To Leave (Sure Know How To Love Me Re-Edit) Darondo Feat. TBG
Sexci Senhora – Tall Black Guy
Sade’s Taboo (Sweetest Taboo Blap-Up) – Tall Black Guy
Gentle Side – Tall Black Guy
Rock The Stage (Rock With You) – Tall Black Guy VS Michael Jackson
Funky Drummer (Tall Black Guy Re-Edit) – James Brown
The 1 4 Me – Tall Black Guy
The Middleman (Tall Black Guy Instrumental) – Essa
Where To Look (I.Hayes & His Band Edit) –Tall Black Guy + Isaac Hayes
From Home To Work And Back – Tall Black Guy
Whenever It Comes To You – Tall Black Guy
Listen And Research – Tall Black Guy
Mon Amie De’Troit Feat. Ozay Moore – Tall Black Guy
Make Life Better (TBG Blap-Up) – Night’s Over Egypt
Searchin For Sounds – Tall Black Guy
Move Love (Tall Black Guy Remix) – Robert Glasper Experiment & King

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Best of 2013 – Crystal Stilts / Fennesz / Crow44

Crystal Stilts – Nature Noir
Der erste der hier Velvet Underground ruft, hat gewonnen. Ich mag’s.


Nature Noir Download

Fennesz – 17.02.12
Wahrscheinlich sollte er nur noch Liveaufzeichnungen machen. Die funktionieren ziemlich gut.


17.02.12 Live at the Marino Marini Museum, Florence, Italy

Crow44 – Crow44
Immer wenn man denkt, man hielte diese dängelige, süßlich-harmonisch/disharmonische Fantasie eines schwachsinnigen Wanderpredigers nicht mehr aus kommt eine Wendung, die das Interesse von Neuem befeuert. “Love You to Death” ist dabei mehr Programm als der Titel des zentralen Songs des Albums. Sehr merkwürdiges Ding.


Crow44 Download

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Best of 2013 – Charles Bradely / Califone / The Fall

Charles Bradley – Victim Of Love
Auf den konnten sich dieses Jahr ja so einige einigen. Unglaubliche Stimme.


Victim of Love (LP+mp3)

Califone – Stitches
Der Postrock Califones trägt einen deutlichen Geschmack von recht trocken angelegter Americana. Nicht daß das besonders neu wäre, aber sie machen deutlich, daß sie ihr Genre genau und präzise durchdeklinieren wollen.


Stitches [+digital booklet]

The Fall – Re-Mit
The Remindererer. Er ist ein Teil von mir und deshalb werde ich mich ewig von ihm anschimpfen lassen. Das Schönste daran ist, daß der alte Mann auch Live kein bisschen von seinem Organ eingebüßt hat.



Re-mit [Vinyl]

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Best of 2013 – Tindersticks / David Grubbs / DJ Koze

Tindersticks – Across Six Leap Years
Mein Fandom ist mittlerweile etwas müde geworden, aber ich möchte diese Tindersticksmomente nicht vergessen. Deshalb bin ich froh über einen Relaunch.


Across Six Leap Years

David Grubbs – The Plain Where The Palace Stood
David Grubbs ist so ein wenig das ungeliebte Kind des Postrock, scheint mir. Während man Jim O’Rourke immer wieder mal in größeren Kontexten wahrnehmen kann, hat sich ersterer in einer Art orthodoxe Gitarrenreligion zurückgezogen. Weder Jazz noch Folk wird hier herumgezupft, daß es scheppert. Ich hatte ihn auch bis zu dieser LP völlig aus den Augen verloren und war erstaunt, daß er die Möglichkeiten von Gastr del Sol zwar nicht besonders, aber doch weiter entwickeln konnte.

DJ Koze – Amygdala
Auch wenn ich den 135.000 ndsten Knef- Remix bereits hörte, kann ich den hier doch wieder ganz gut ab. Koze ist ja sowas wie das Zentrum einer deutschen Clubszenerie, und so macht es Sinn ein paar seiner Freunde auf dem Album auch entdecken zu dürfen. Allen voran die ganz wunderbare Ada. Da ist die Wartezeit auf ein Album von ihr ein wenig weniger schmerzhaft.


Amygdala (Limited Vinyl, mp3, Bonus 7”)

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Best of 2013 – Burnt Friedman & Jaki Liebezeit / The Men / Grouper

Burnt Friedman & Jaki Liebezeit – Secret Rhythms 5
Warum ich Jaki Liebezeit immer wieder verpasst habe – sei es nun mit Markus Schmickler oder mit Irmin Schmidt und den anderen im Gespräch – ich weiß es nicht. Eher aus Zufall fand ich dieses Album als aktuelle Arbeit von ihm und war erstaunt, wie offen das System Liebezeit offensichtlich ist. Eine gewisse technisch-detailverliebte Gediegenheit kann man dem wohl nicht absprechen, aber das Soundtrackhafte der Rhythmik erzählt seine eigene Geschichte.


Secret Rhythms 5 Download

The Men – New Moon
Traurig, weil mittlerweile keine existierende Band mehr. Ich mochte ihr letztes Album.

Grouper – The man who died in his Boat
Frauenstimmen, in Hall getaucht, dazu eine etwas blutleere akustische Gitarre, sich überlagernde Feedbackschleifen und irgendwann weiß man auch nicht mehr, was Stimme und was Instrument ist. Dazwischen perlende Pianos, übersteuert und, natürlich völlig verrauscht und verhallt. Das klingt, während ich das so schreibe, nach einem recht einfachen Konzept. Und das ist es wohl auch. Aber es funktioniert.


The Man Who Died in His Boat

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Best of 2013 – Ryan Teague / Bonobo / Christine Owman

Ryan Teague – Field Drawings
Steve Reich und Michael Nyman feiern hier ein bisschen Ringelreihen. Ungemein durige Flächen mit vereinten Klöppelinstrumenten garniert. Und da sind alle – von Marimba, über das gemeine Glockenspiel bis hin zu Xylophon und Kinderklavier. Und damit hat mich dieser Kindergeburtstag natürlich. Und wenn dann noch ein gefaktes Streichquartett einsetzt, bin ich ganz gefangen von dieser extrem poppigen minimal music und überlege angestrengt, in welcher Art Film ich das hier als Score benutzen würde.


Field Drawings

Bonobo – The North Borders
Unglaublich schlau gesamplete, feingliedrige Rhythmik. Streichelnde Streicher. Eine vorsichtig sich herantastende Soulstimme, zart aber bestimmt. Der Score zum Bahnfahren. Ein weiches Saxophon deutet sich an und verlässt sofort die Szenerie um dann wieder mit Taschenspielertricks aufzutrumpfen. Das Songwriting ist extrem Flächig angelegt und es gibt kaum einen Track auf dem Album, der sowas wie einen deutlichen Climax hätte. Aber die Klangfarben sind so kunstvoll und fein ineinandergewebt, daß man es kaum aushält.


The North Borders (Vinyl+mp3)

Christine Owman – Little Beast
Schwarzkittelfolk. Hätte nicht gedacht, daß ich auf sowas mal so abfahren kann, aber auf dem letzten Orange Blossom Special spielte die blonde, barfüßige Schönheit mitsamt singender Säge und Cello auf und ich kaufte begeistert das Album. Dabei ist das Duett mit Mark Lanegan, das als Single mitsamt Video ausgestattet wurde, eher ärgerlich, weil hier von ihrer teilweise beängstigenden Hingabe abgelenkt wird.
Little Beast Download